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Bundesverdienstkreuz für Yasuo Inadome

Auszeichnung : Ehrung für Yasuo Inadome

Yasuo Inadome aus Tönisvorst hat am Mittwoch, den 15. November, das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die stellvertretende Landrätin Heike Höltken hat ihm die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen verliehen.

Der 62-jährige Yasuo Inadome ist in Willich kein unbekannter, hat er sich besonders durch seinen langjährigen Einsatz als Vermittler zwischen Deutschland und Japan verdient gemacht.
„Herr Inadome setzt sich seit Jahrzehnten mit viel Leidenschaft und Engagement für zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten ein. Ich freue mich daher sehr, ihn mit der besonderen Auszeichnung ehren zu dürfen“, sagt Heike Höltken, stellvertretende Landrätin des Kreises Viersen.
Seit 1998 ist Yasuo Inadome für den „Japan Club Willich“ zunächst als Geschäftsführer, später als Präsident tätig. Seine Arbeit als Dolmetscher dort war der Startschuss für viele ehrenamtliche Aktivitäten. 2009 ist Yasuo Inadome zum Vorsitzenden des Evangelischen Arbeitskreises der CDU in Willich ernannt worden, zwei Jahre später auch zum Vorsitzenden des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Kreis Viersen. Seit 2016 ist er zudem Schatzmeister des CDU Stadtverbandes Willich.
Für die Universität Duisburg-Essen unterrichtet er seit 14 Jahren als ehrenamtlicher Dozent. Yasuo Inadome hat sich zudem für eine Schulpartnerschaft zwischen dem St.-Bernhard-Gymnasium in Willich und der Fujii-Gakuen-Schule im japanischen Marugame eingesetzt. Dank ihm existiert nicht nur ein Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen, sondern seit 2018 auch eine Freundschaftsurkunde mit dem Ziel der Gründung einer Städtepartnerschaft zwischen Willich und Marugame.
Der gebürtige Japaner hat sich auch für sein gesamtgesellschaftliches Engagement verdient gemacht: 2011 hat er sich maßgeblich für die Sanierung des alten jüdischen Friedhofs in Anrath engagiert.

Außerdem bietet er ehrenamtlich Führungen für Japanerinnen und Japaner im Bonner „Haus der Geschichte“ an, um den Besucherinnen und Besuchern die deutsche Geschichte und Kultur näherzubringen.