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Die Willicherin Ines Hainski lädt zum Weltlachtag ein.

Lachen ist gesund : Heute ist Welttag des Lachens

Lachen ist gesund. Das ist allgemein bekannt. Darum sollte man heute auch mal kräftig lachen - denn immerhin ist heute Weltlachtag. Die Willicherin Ines Hainski liebt das Lach-Yoga und hat dazu sogar ein Buch geschrieben, das im Mai erhältlich ist.

Heute ist Weltlachtag! Dieser Tag hat seine Wurzeln in der internationalen LachYoga-Bewegung und wurde initiiert durch den Begründer des LachYogas, Dr. Madan Kataria, einem indischen Arzt. „Erstmals wurde der Weltlachtag 1998 begangen und seither wird dieser Tag des Lachens jährlich am ersten Sonntag im Mai weltweit gefeiert“, weiß Ines Hainski. Tausende treffen sich zum gemeinsamen Lachen und wollen damit ein Zeichen für Glück, Gesundheit und Weltfrieden setzen. „In diesem Jahr wird wieder einmal nur online gelacht, aber die Lach-Community ist vorbereitet. So wird ganztägig gezoomt und weltweit zusammen gelacht“, sagt sie.

Den Spruch „Lachen ist gesund“ kennt fast jeder. Dass durch regelmäßiges Lachtraining das Immunsystem und die Resilienz gestärkt werden, wurde bereits durch mehrere wissenschaftliche Studien belegt. Beim Lachen kommt es zu einem erhöhten Luftaustausch, der den Körper mit mehr Sauerstoff versorgt. Im Gehirn führt dies dazu, dass vermehrt Glückshormone gebildet werden. Der Körper erhält gleichzeitig ein kleines Muskeltraining. So verschafft man sich ganz einfach selbst einen Energiebooster.

Und genau aus diesen Gründen verabreden sich Menschen zum gemeinsamen Lachen. Sie nutzen das Wissen um die positiven Effekte für ihr physisches und psychisches Wohlbefinden und haben dabei großen Spaß.

Aber was ist LachYoga überhaupt? „LachYoga ist ein universelles Konzept, bei dem jeder lachen kann. Das besondere daran ist, dass es dazu keines Grundes bedarf, denn das Lachen basiert beim LachYoga nicht auf Witzen oder dergleichen. Es wird willentlich gelacht. Das Lachen wird sozusagen wie eine sportliche Übung durchgeführt. Das kann gerade zu Beginn ungewohnt sein, deshalb werden kleine Übungen eingebaut, um ins Lachen zu kommen“, erklärt die Willicherin. Dieses künstliche Lachen führt irgendwann ganz automatisch hin zum natürlichen. Und falls es nicht gleich gelingt, ist es auch o.k., denn das menschliche Gehirn kann nicht zwischen simuliertem und natürlichem Lachen unterscheiden. Es werden in jedem Fall die gleichen Botenstoffe im Gehirn freigesetzt, die ein Glücksempfinden und Entspannung auslösen.

„Aber keine Sorge, auch wenn es LachYoga heißt, muss sich keiner verbiegen, auf einer Matte liegen oder ‚om’ singen“, erklärt Ines Hainski. Der Bezug zum Yoga ergibt sich aus der Nutzung der Atemtechniken des Yogas. „Es ist eine Kombination aus Lach- und Atemübungen mit kindlicher Verspieltheit und Augenkontakt. Manchmal wird getanzt und geklatscht, auf jeden Fall wird aber viel und herzlich gelacht“, sagt sie.