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Jubiläumsfeier im Grünen

Jubiläumsfeier im Grünen

Natürlich hat Mönchengladbach eine grüne Lunge, eine kräftige sogar und die besteht nicht nur aus den Wäldern an den Enden der Großstadt, sondern zudem zeigen 52 Kleingartenvereine Grün für alle!

Mit Hilfe dieser Kleingartenanlagen wird das Stadtgebiet zusätzlich aufgelockert und durchgrünt.

1915 entstanden die ersten Gartenbauvereine in Mönchengladbach. Vergleichsweise jung im Verbund der Kleingartenanlagen ist der Verein "Venner Straße" in Windberg-Großheide. 1964 gegründet, umfasste er damals 16 Gärten. Ein Jahr später wurde mit dem Bau der Lauben und Geräteschuppen begonnen. Es gab weder Strom noch Wasser. Letzteres mussten sich die Mitglieder in einer vorgeschriebenen Menge in Gießkannen zentral abholen. Das alles ist heute einfacher, Wasser- und Stromanschlüsse liegen im und am Haus. Weitere 16 Kleingärten entstanden 1978 und 1984 wurde mit den letzten zehn Gärten der heutige Stand von 42 Gärten erreicht, wovon heute zwölf von jungen Familien mit Kinder bewirtschaftet werden.

Am Samstag, 2. August, feiert die Kleingartenanlage Venner Straße e.V. ihren 50. Geburtstag. "Stimmungsvoll und familiär", wie die Vereinsvorsitzende, Doris Heßler, und die Kassiererin, Inga Skrabel, erzählen. Dazu hat man nicht nur befreundete Kleingartenvereine eingeladen, sondern neben Nachbarn, Freunden, Interessierten, Politikern und Sponsoren auch die Windberger Schützen, die Karnevalisten sowie weitere ortsansässige Vereine eingeladen.

Das Jubiläumsprogramm beginnt um 12.30 Uhr mit dem Empfang der geladenen Gäste. Ab 14 Uhr ist das Feiern dann öffentlich, dazu werden Gegrilltes, Salate, Kaffee und Kuchen zu zivilen Preisen angeboten. Ab 16 Uhr beginnt der unterhaltsame Teil mit Entertainer Karl und Sängerin Petra, dazu Laser- und Zaubershows. Auch an die Kinder wurde natürlich gedacht, so wird die Hüpfburg angeboten, ein Stockbrot backen und Rundfahrten mit dem Traktor und kleinem Planwagen. Höhepunkt des Geburtstages soll dann gegen 22.30 Uhr das Jubiläumsfeuerwerk werden.

Warum sollte es eigentlich ein Kleingarten sein? Darüber geben Doris Heßler und Inga Skrabel gerne Auskunft, nicht nur an Interessierte am 2. August: Es ist eine perfekte Ergänzung zur Wohnung im Mietshaus. Ein Garten bietet mit seinen 400 Quadratmetern einen Freiraum für die Freizeit an. Er ist sowohl ein Erlebnisraum für die Kinder, als auch ein wertvolles Regulativ gegen die Vereinsamung älterer Menschen, dazu bietet der eigene Garten einen hohen gesundheitlicher Wert an, durch Anbau von gesundem Obst und Gemüse. Insgesamt bietet der Kleingarten im Verein Ablenkung mit Entspannung und Erholung. Es gibt also gute gute Gründe, die für einen Kleingarten sprechen: Preiswertes Gartenland, die Gemeinschaft, Gärtnern in der Stadt, Naturerlebnis, Entspannung, Erholung und Kurzurlaube im Grünen.

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Hieraus ergibt sich aber auch, dass der Kleingarten nicht nur als Freizeit- oder Partygarten genutzt werden darf. Die richtige Mischung wäre eine Dreiteilung, das heißt ein Teil Gemüseanbau, ein Teil Rasen und Obstbäume und ein Teil Blumen, Laube und Ziergarten.

(StadtSpiegel)