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St. Elisabeth Hospital spendet Betten

St. Elisabeth-Hospital : 19 Betten gespendet

19 "alte" Betten mit Zubehör sind als Spende des St. Elisabeth-Hospital verladen worden, um in einem Krankenhaus in der Ukraine weiterhin zum Einsatz zu kommen.

Schweres Gerät war nötig, um 19 ausgemusterte Krankenhausbetten, inklusive Matratzen und Nachtischen, des Meerbusch-Lanker St. Elisabeth-Hospital in einen Lkw zu laden. Ihr Ziel - die 1.500 Kilometer entfernte Kleinstadt Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine. Die Betten-Spende geht an das städtische Krankenhaus dort. Die Hilfsaktion wurde vom Johannes-Hospiz in Münster ins Leben gerufen, das, wie auch das Lanker Haus, zur St. Franziskus-Stiftung Münster gehört. Die Stiftung stellte die Kontakte her.

„Wir freuen uns, dass unsere ausgemusterten Betten künftig in der Ukraine zum Einsatz kommen werden“, erklärt Julia Held, die Kaufmännische Direktorin des St. Elisabeth-Hospitals. „Die betroffenen Einrichtungen müssen dort oft mit einfachsten Verhältnissen klarkommen. Da ist es schön, wenn wir dazu beitragen können, diese Not etwas zu lindern.“ Die Betten, die aktuell im Ukrainer Haus im Einsatz sind, stammen aus den 1930er Jahren.

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 Drei Tage wird der Lastwagen unterwegs sein, bis die frisch gereinigten und desinfizierten Betten ihr Ziel erreichen. Zwischenstopps inklusive, denn auch ein Krankenhaus in Greven, das ebenfalls zur Stiftung gehört, beteiligt sich mit 40 Betten an der Hilfsaktion. Gebündelt wurden alle Spenden vom Johannes-Hospiz. „Unsere gespendeten Betten können in der Ukraine noch gute Dienste leisten“, weiß Pflegedirektor Detlef Prost. „Sie sind voll funktionsfähig, aber nicht elektrisch. Das ist vor Ort sogar von Vorteil, weil dort nicht alle Patientenzimmer einen Stromanschluss haben“, erklärt er.Ein großer Dank geht auch an alle Partner, die das Spendenprojekt bereitwillig und kostenfrei unterstützt haben. „So hat das Unternehmen IMR Meerbusch das Wiegen der Lkws übernommen, die Firma Still hat für das Verladen der Betten hier am Haus einen Gabelstapler mitsamt Fahrer zur Verfügung gestellt. Das war wirklich eine tolle Unterstützung“, dankt Julia Held.