: Leuchtsterne für Meerbusch

Die alte Lichterkette an der Dorfstraße soll nicht mehr repariert werden, dafür sollen Leuchtsterne kommen. Die Vorstellung: Ganz Meerbusch könnte so am Ende weihnachtlich erstrahlen.

Die alte Weihnachtbeleuchtung auf der Dorfstraße wird nicht mehr repariert – das ist das Fazit, das jetzt der Vorstand der Werbe- und Interessengemeinschaft Büderich (WuI) gezogen hat. Stürme, Baumfällungen und andere Einflüsse hätten die Lichterketten dermaßen geschädigt, dass eine erneute Instandsetzung viel zu kostspielig wäre. „Das ist mit Kosten im hohen vierstelligen Bereich jedes Jahr einfach viel zu teuer“, sagt Andreas Galonska, Vorsitzender des WuI. Allerdings haben er und der zweite Vorsitzende Robert Selders bereits eine Idee, die sie nach Möglichkeit im Winter 2020/2021 umsetzen wollen: Mittelgroße Leuchtsterne, die einzeln an Straßenlaternen hängen. „Die können wir dann jedes Jahr abnehmen und im Keller eines WuI-Mitgliedes das Jahr über verwahren.“ Bei mittelgroßen Sternen läge der Preis zwischen 300 und 400 Euro, die sollen dann aber auch „die nächsten 20 Jahre“ halten. „Die Sterne können auch eine Nummer größer sein.“ Für die Anschaffung werden allerdings wieder Spenden gebraucht. Angesprochen fühlen sollen sich einfach alle Einzelhändler, Unternehmen und Geschäftsleute, von der Dorfstraße über die Moerser- und die Düsseldorfer Straße bis hin zum Deutschen Eck. „Beginnen werden wir aber mit der Dorfstraße.“ Der WuI erhofft sich, dass bereits zum nächsten Winter Sterne vom Spielwarenladen Mous bis zum Landsknecht entlang der Dorfstraße leuchten. Sechs Sterne haben sie bereits: Die ersten zwei Sterne kamen schon von der Kieferorthopädischen Praxis Dr. Julia Tiefengraber, die nächsten zwei vom Schuhhaus Prange Meerbusch, die dritten zwei von Galonska Immobilien Meerbusch. Des Weiteren haben die Stadtwerke Meerbusch ihre Stromspende wie schon davor bei den Lichterketten zugesagt. Gleichzeitig dürfen sich auch Privatleute gerne an den Vorstand des WuI wenden – falls sie einen Leuchtstern spenden wollen, der an ihrer Straßenlaterne vor der Haustüre hängt. „Das geht aber leider nur an Straßenlaternen, die von den Stadtwerken betrieben werden.“ Dazu haben die beiden sogar noch eine weitere Idee: „Vielleicht steckt das dann ja die anderen Ortsteile an – und wir erschaffen so in ganz Meerbusch ein einheitliches Bild.“ Eine Idee, die im nächsten Winter ganz Meerbusch in eine Sternenlandschaft verwandeln könnte.

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