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Ein Buch von Kai Ebel ist jetzt erschienen

Interview mit Promi-Reporter Kai Ebel : Vom Boxen zu den Boxen und zurück

Die besten Anekdoten aus 30 Jahren Formel 1, dazu Hintergründe und persönliche Einblicke ins Leben von „Mister Boxengasse“ – das neue Buch von Kai Ebel ist nicht nur was für Formel-1-Fans. Redakteurin Petra Käding hat mit dem Mönchengladbacher Super-Promi gesprochen. Das komplette Interview lesen Sie ab dem 30. März im neuen TOP MAGAZIN Niederrhein.

Herr Ebel, Sie sind für RTL um die Welt gereist, aber Mönchengladbach immer treu geblieben. Was hält Sie hier?

Ich bin hier geboren! Einen Rheinländer versetzt man schwer. Mönchengladbach ist für mich der Hafen, wo ich immer wieder hinkomme. Und meine Mama lebt auch hier.

Sie haben die spannendsten Rennen und schlimmsten Unfälle gesehen. Welcher Formel-1-Moment hat Sie bis heute am meisten bewegt?

Das ist schwierig. Der Tod von Senna damals, das war ein unheimlicher Schock, zumal das genau passierte, als wir das erste Mal mit der Live-Kamera dabei waren. Aber bewegend waren natürlich auch die erste WM mit Schumacher, die erste Ferrari-WM mit Schumacher, die erste WM mit Vettel…

Im letzten Jahr haben Sie für RTL noch vier Formel-1-Rennen begleitet – wo sieht man Kai Ebel 2022?

Wieder bei vier Formel-1-Rennen – ich weiß leider selbst noch nicht, wo.

Was für ein Auto fahren Sie? Kommt für Sie ein Elektroauto infrage?

Nein, im Moment jedenfalls nicht. Das Aufladen dauert viel zu lang bei den E-Autos und deren Umweltfreundlichkeit ist mehr als fraglich. Im Moment, oder besser gesagt ab dem 1. März, fahre ich wieder meinen Ferrari Portofino.

Eigentlich war Boxen immer Ihr Ding – aktiv und als Reporter für RTL. Boxen Sie heute auch noch?

Ja, das mache ich immer noch regelmäßig – bei Faustkämpfer Mönchengladbach. Ich war letzte Woche noch in der Halle.

Als Mitglied im TV 1848 sind Sie auch – noch aktiv?

Nein, früher bin ich dort geschwommen und habe Leichtathletik gemacht. Im Sommer schwimme ich da aber noch einmal die Woche meine Bahnen und lege mich in die Sonne.

Sie sind mit einer Malerin verheiratet. Haben Sie auch eine kreative Ader? Immerhin haben Sie bei Let’s Dance mitgemacht, geschauspielert – zuletzt in „Unter uns“ – und sogar eine Single rausgebracht. Schlummert da noch ein Talent in Ihnen?

Ich fürchte nicht. (Lacht.) Aber ich probiere mich gern aus. Für mich ist das Glas immer halb voll. Wenn man offen für alles ist, kommen immer Leute auf einen zu. So war das auch bei Let’s Dance. Ich habe viel Spaß gehabt und tolle Leute kennengelernt!

Und was kommt 2022 – worauf dürfen wir uns freuen?

Auf mein neues Buch, das gerade erschienen ist: „Von Schumacher bis Schumacher – Meine Zeit in der Formel 1.“

  • Eine Szene aus „Unter uns“: Bambi
    Vom Sportreporter zum Serienfiesling : Noch ein Gladbacher Jung bei „Unter uns“
  • Bonanza- und andere Flieger trudeln hoffentlich
    Großes Event auf dem Flughafen Mönchengladbach : Ukraine-Luftbrücke mit Smudo
  • Marianne Schulze, ehrenamtliche Familienpatin beim Sozialdienst
    Familienpatinnen und -paten dringend gesucht : „Unbezahlbares Geschenk“

Wo kaufen Sie eigentlich Ihre ungewöhnlichen Outfits und Hemden? 

Die meisten sind aus dem Showroom von Philipp Plein, den kenne ich sehr gut. Die Hemden sind von Germens, einer Firma in Chemnitz, die mit Kunstwerken bedruckte Hemden in limitierter Auflage herstellt.

Sie sind bei Instagram und Twitter, haben einen Youtube-Kanal namens „Kailights“ – ist das nicht stressig?

Über Twitter informiere ich mich nur, Instagram und YouTube sind für mich vor allem Arbeitsplattformen. Wo man früher Autogrammkarten geschrieben hat, gehört das heute zum Fanservice. Bei Kailights sollte man unbedingt mal reinschauen. Damit will ich raus aus der „Motorschublade“, das ist dann nur Kai Ebel.

Sie lieben die asiatische Küche – kochen Sie auch selber? Was tun Sie noch „Normales“ in Ihrer Freizeit?

Ich esse lieber als zu kochen. Und ich gehe auch gern essen. Ansonsten mache ich ganz normale Spießersachen. (Lacht.) Und ich genieße das, nach 30 Jahren, in denen ich ständig fremdbestimmt war: spazieren gehen, mit meiner Frau auf dem Sofa liegen und fernsehen, auf den Weihnachtsmarkt gehen, und natürlich auch in den Borussiapark, wenn möglich in Anbetracht dieser Atemwegserkrankung...

Vielen Dank für das Interview!