: Katholisches Forum gibt Antworten

Das Katholische Forum stellt sein neues Programm für 2020 vor und reagiert mit seinen Angeboten auf aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen.

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Themenreihe „Sexualität“, Spiritualitäts-Workshops, Digitalisierung, Qualifizierung von professionellen Fachkräften im Sozialen Bereich: Dies sind nur einige der Angebote des Katholischen Forums für Erwachsenen- und Familienbildung. Franz-Josef Unland, Leiter der Forums, stellt das Jahresprogramm 2020 zusammen mit Marion Höver-Battermann, Helmut Keymer und Lucia Traut vor.

Ein Apfel schmückt die Titelseite des neuen Programmhefts. „Es steht dafür, dass es uns um einen nachhaltigen und gesunden Umgang des Einzelnen mit sich und anderen geht und für den Apfel der Erkenntnis“, erläutert Unland.

Dabei spielt natürlich das Thema Umwelt und Gesundheit hinein, aber auch Fragen eines gesunden, respektvollen Umgangs miteinander, bei dem es um gesellschaftliche und kirchliche Fragen und Entwicklungen geht. Und das alles geschieht über die Reflexion von Situationen und die sich daraus ergebenden Erkenntnisse.

Im Malworkshop zum Misereor Hungertuch mit dem Künstler Uwe Appold geht es um spirituelle wie gesellschaftspolitische Fragen: „Was macht unser Menschsein aus? Wofür tragen wir Verantwortung? Wie positionieren wir uns angesichts des ökologischen und sozialen Ungleichgewichts auf der Welt?

Der Antisemitismus-Beauftragte und Religionswissenschaftler Michael Blume stellt sein neues Buch vor, das sich der Aufarbeitung von aktuellen antisemitischen Verschwörungstheorien und antisemitischen Strukturen in Deutschland widmet.

Mit den Formaten „Krimidinner“ und „Escape Game“ gibt es zwei Gruppenevents, die jeder buchen kann – ob für sich privat oder als Teambuilding-Veranstaltung für ehrenamtliche oder hauptamtliche Kollegenkreise. Das besondere bei beiden Formaten: Inhaltlicher Aufhänger ist jeweils eine biblische Geschichte, in die eingetaucht wird – und zwar so, dass jeder daran Spaß hat und nebenbei noch sein religionsgeschichtliches Wissen erweitert.

Spätestens seit der Missbrauchsstudie ist klar: Kirche muss neu über Sexualität sprechen lernen. Gemeinsam mit der Bischöflichen Akademie und dem Nell-Breuning Haus in Herzogenrath gibt es dazu eine Veranstaltungsreihe.

Im Rahmen der Montagsgespräche im Hannes auf der Urftstraße wird es wieder um gesellschaftliche und kirchliche Herausforderungen gehen, unter anderem „Wie gefährlich ist es wirklich, in unserer Stadt zu leben?“ oder um die kirchliche Bewegung „Maria 2.0“. In der zweiten Jahreshälfte geht es um das Leben mit der Klimakrise.

Bei der Lesung „Unsere Mütter“ – Silia Weber zu Besuch in der Buchhandlung Degenhard, beschreibt die Autorin, wie zwölf erwachsene Töchter von ihren Müttern erzählen. Ein anregendes und anrührendes Buch für alle Töchter und Mütter.