Versorgung - ganz in der Nähe

Genau gegenüber vom Nettetaler Krankenhaus werden in den nächsten Monaten einige Millionen verbaut. Unter dem Titel „Quartier Nettetaler Kirchweg“ entstehen 21 Wohnungen und eine Tagesklinik des Landschaftsverbandes Rheinland.

In Anwesenheit von Nettetals Bürgermeister Christian Wagner wurde für den attraktiven Gebäudekomplex der Grundstein gelegt.

Die Viersener Firma Janissen & Janissen GmbH hat sich vor allem wegen der attraktiven Lage zu der Millioneninvestition entschieden. Jens Janissen betonte bei der Grundsteinlegung, dass die Nähe zum Krankenhaus, die kurzen Wege in die Innenstadt mit allen Infrastruktureinrichtungen aber auch die fast vor der Tür liegende reizvolle Natur Nettetals die Investoren überzeugt haben, diese große Investition zu tätigen. Offensichtlich ist das Konzept so überzeugend, dass die Wohnungen vorab schon alle von einem Investor erworben werden, der die Wohnungen vermieten wird.

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Die Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung sind vor allem für Menschen gedacht, die für die zweite Lebenshälfte zentral gelegenen und gut ausgestatteten Wohnraum suchen.

Für Nettetals Bürgermeister ist das Quartier ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Stadtteils Lobberich. Zum einen würde das Wohnangebot vor allem für ältere Menschen im Stadtteil weiter verbessert und komme damit den Anforderungen einer Gesellschaft im demografischen Wandel nach. Vor allem aber sei die Tagesklinik ein weiterer Schritt zur Qualitätssteigerung des Gesundheitsstandorts Nettetal. Wagner wies bei der Grundsteinlegung darauf hin, dass im Krankenhaus und im Umfeld des Krankenhauses in den nächsten Jahren große Investitionen anstehen, die insgesamt die medizinische Versorgung der Nettetaler Bevölkerung weiter verbessern würden.

Im Gebäude der Tagesklinik Nettetal wird es insgesamt 20 Behandlungsplätze für tagesklinische Patientinnen und Patienten geben, darüber hinaus Räumlichkeiten für die ambulante psychiatrische Versorgung im Rahmen der Institutsambulanz. Die neue Tagesklinik richtet sich an alle Menschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen, die in der Region leben.

Die wohnortnahe teilstationäre Behandlung kann besser an die individuellen Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten angepasst werden. Zum Beispiel können Therapieangebote durch örtliche Möglichkeiten ergänzt werden und daher besser den spezifischen Erfordernissen entsprechen.

Grundsätzlich sollen folgende Methoden im Rahmen der Tagesklinik angewandt werden:

Durchführung von Kriseninterventionen;

Behandlung aller psychiatrischen Krankheitsbilder (auf der Grundlage medizinischer Leitlinien)

Entwicklung aufsuchender Angebote

Angebot einer Intervallbehandlung

An der Therapie beteiligt sind das Pflegepersonal, Psychiaterinnen und Psychiater, Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnnen/Sozialarbeiter, Ergo- und Bewegungstherapeuten und -therapeutinnen.

In der Tagesklinik sollen vorwiegend Menschen behandelt werden, die unter depressiven Erkrankungen und Burnout-Syndromen, Psychose-Erkrankungen, Erschöpfungszuständen, Angsterkrankungen, aber auch psychosomatischen Störungen leiden.

(StadtSpiegel)