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Radroute des Monats „wandelt“ auf den Spuren der ältesten Bäume

Radroute im Juni : Naturdenkmäler radelnd entdecken

Die Radroute des Monats „wandelt“ im Juni auf den Spuren der ältesten Bäume und erstreckt sich über 43 Kilometer.

Im Juni beginnt die Radroute des Monats in Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24 an der katholischen Kirche St. Michael und führt vorbei an Naturdenkmälern im Kreis Viersen. Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 82 Naturdenkmäler. Aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie ihres Wertes für die Wissenschaft, Heimatkunde und Naturverständnis bedürfen sie eines besonderen Schutzes. Sie werden jährlich kontrolliert und sind an einer dreieckigen grün-weißen Plakette erkennbar.

Die Route verläuft zunächst auf Wirtschaftswegen über den KP 20 in Richtung KP 40. Die Radelnden passieren die Narrenmühle und erreichen die Altstadt in Dülken. An der Kreuzung Moselstraße/ Schöffengasse führt die Route links ab Richtung Boisheim. Vorbei an Feldern geht es zum ersten Naturdenkmal des Rundkurses am KP 37. Neben der Luzienkapelle steht eine etwa 150 Jahre alte Winterlinde.

Die Tour führt über den KP 67 zum KP 63. Weiter geht es auf dem BahnRadweg Richtung Lobberich. Im weiteren Verlauf zum KP 87 passieren die Radelnden links ein weiteres Naturdenkmal. Die etwa 140 Jahre alte blaue Atlaszeder steht in einem privaten Garten, ist jedoch von der Route aus gut erkennbar.

Anschließend passieren die Radelnden die imposante Kirche St. Sebastian im Zentrum von Lobberich und erreichen KP 1 in Sassenfeld. Die Tour führt entlang einer Lindenallee zum KP 14. Es geht vorbei am Lambertiturm im Zentrum von Breyell. Gut sichtbar ragt auf einem Privatgrundstück auf der Straße Felderend ein rund 25 Meter hoher und etwa 120 Jahre alter Riesenmammutbaum empor.

Im weiteren Verlauf führt die Tour auf zum Teil unbefestigten Wegen über den KP 50 in Schaag und den KP 9 in der Happelter Heide zum KP 65 in Dilkrath. Die Radelnden passieren den Mühlenturm in Amern und erreichen KP 38. Etwas abseits der Route lohnt ein Abstecher zur Grabeskirche St. Anton. Hier steht eine etwa 150 Jahre alte Blutbuche.

Wieder auf der Strecke führt die Route entlang von Kopfweiden durch das Landschaftsschutzgebiet Kranenbachniederung in Richtung Waldniel. Dort angekommen, finden die Radfahrenden am Abzweig Amerner Straße/ Häsenberg im Eingangsbereich des evangelischen Friedhofs das letzte Naturdenkmal. Neben einem sogenannten Torsobaum steht eine weitere Blutbuche. Unmittelbar hinter dem letzten Abstecher endet die Radtour nach rund 43 Kilometern am Ausgangspunkt in Schwalmtal-Waldniel am KP 24.

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Die Knotenpunkte zum Nachfahren: 24 – 20 – Richtung 40 – 37 – 67 – 63 – 87 – 1 – 14 – 50 – 9 – 65 – 38 – 24

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 26. Juni eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Knotenpunkt 24 in Waldniel.

Der ADFC weist darauf hin, dass das Mitführen eines Mundschutzes für Notfälle empfohlen wird. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Info zur geführten Radtour unter ADFC Krefeld-Viersen (Verlinkung zu www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-krefeld-kreis-viersen/touren.html).

Unter www.kreis-viersen.de sind die aktuelle Radroute sowie die älteren Radrouten des Monats archiviert. Hier stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung.