1. Viersen

Startschuss für weiteren flächendeckenden Ausbau

Glasfaser : Glasfaserausbau geht weiter

Im Kreis ist jetzt der Startschuss für den weiteren flächendeckenden Ausbau der Glasfaserversorgung im Kreisgebiet gefallen.

Im November hat der Kreis Viersen einen positiven Förderbescheid des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr erhalten. Darin ist festgehalten worden, dass der Bund im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Programmes weitere rund 3.300 Glasfaseranschlüsse mit rund 19 Millionen Euro im Kreis Viersen fördert. Zuvor ist im Kreis das Weiße-Flecken-Programm erfolgreich durchgeführt worden. Im Rahmen des Weiße-Flecken-Programms sind bereits rund 3.700 Glasfaseranschlüsse im Kreisgebiet gefördert worden.

„Ich freue mich, dass wir dank der intensiven und schnellen Vorarbeiten des Kreises Viersen zeitnah nach der Förderzusage durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und der Bewilligung des Maßnahmenbeginns durch das Land NRW die europaweite Ausschreibung starten können. Mit der Umsetzung des Graue-Flecken-Programms erreichen wir den nächsten Meilenstein bei einer flächendeckenden Breitbandversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger im Kreis Viersen“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen.

Rainer Röder, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt des Kreises, ergänzt: „Uns war wichtig, zeitnah vor der zu erwartenden Welle an bundesweiten Ausschreibungen aus dem Graue-Flecken-Programm zu starten, um möglichst viele, attraktive Angebote zu erhalten.“ Die Ausschreibung des Kreises gehört bundesweit zu den ersten Veröffentlichungen aus dem Graue-Flecken-Förderprogramm.

Der Kreis koordiniert und realisiert das Projekt als Dienstleister für die kreisangehörigen Kommunen. „Wie beim Weiße-Flecken-Programm haben wir die Ausschreibung auf Basis der Abstimmungen mit den Kommunen und den Ratsbeschlüssen vorbereitet und die Förderkulisse festgelegt“, sagt Christian Böker, Leiter des Amtes für digitale Infrastruktur und Verkehrsanlagen des Kreises. Schlusstermin für die Einreichung verbindlicher Angebote ist der 27. Juni. Mit einer Vergabe und dem Start der Feinplanung wird im Herbst 2024 gerechnet.

Der Bund übernimmt 50 Prozent der voraussichtlichen Ausbaukosten für die bisher nicht-gigabitfähigen Anschlüssen. Das Land NRW übernimmt eine Kofinanzierung in Höhe von 30 Prozent des Investitionsvolumens. Die restlichen 20 Prozent verbleiben bei den kreisangehörigen Kommunen. Das Infrastrukturprojekt hat ein geschätztes Gesamtinvestitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro.