: Circus Traber braucht Hilfe

Bereits in der fünften Generation begeistert der Neusser Circus Traber sein Publikum immer wieder in der Manege. Doch die Corona-Pandemie macht es dem Familienbetrieb alles andere als leicht: „Wir haben Angst, dass wir den Circus nicht halten können“, sagt Johann Traber. Jetzt sind sie auf Futter- und Geldspenden angewiesen.

„Manege frei“ sollte es eigentlich Ende März in Meerbusch auf dem Schützenplatz heißen. Dann wollte die Familie Traber wieder Jung und Alt mit einer tollen Show begeistern. Doch dieses Gastspiel musste leider abgesagt werden – so wie vorerst alle geplanten Auftritte bis mindestens zum 31. August.

Etwa 30 Gastspiele pro Jahr geben die Trabers in fünfter Generation. Aktuell muss die Manege leer bleiben – und auch die Kasse füllt sich nicht. Für die Familie eine ungewisse Zeit, die Zukunftsängste mit sich bringt. „Wir machen uns natürlich viele Gedanken. Können wir den Circus überhaupt halten, wenn es so weiter geht?“, sagt Johann Traber. „Würden wir es nicht schaffen, wäre das sehr traurig für die ganze Familie.“

Um weiterhin in der Manege begeistern zu können, ist die Circus-Familie nun auf Spenden in Form von Geld und Futter für die Tiere angewiesen. „Alleine schaffen wir es nicht, diese Krise zu überwinden“, sagt Johann Traber nachdenklich. Auch mit Heu und Stroh für die Tiere sei ihnen schon geholfen.

Wer den Circus Traber unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter 01521/ 8477588 melden.