1. Städte
  2. Viersen

Friedensaktion am Lambertimarkt in Breyell am 8. August

Aktion für den Frieden : Ein Zeichen für den Frieden

„Frieden ist der Weg. Gehen wir ihn gemeinsam“ - unter diesem Motto wird am nächsten Sonntag, 8. August, von 11.30 bis 13 Uhr, zu einer Friedensaktion am Lambertimarkt in Breyell eingeladen.

. Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima und Nagasaki laden die Initiatoren ein, gemeinsam auf den Weg des Friedens zu gehen und ein Zeichen zu setzen. Initiiert ist die Aktion am Sonntag, 8. August, von Anthoula Kapnidou von Frei Raum mit Unterstützung von Brigitte  Hilgenfeld und weiterer friedensbewegter Nettetaler Bürger. „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Friede ist zerbrechlich. Er ist Aufgabe und bewusste Entscheidung und fordert täglich den aktiven Einsatz eines jeden Menschen“, erklärt Anthoula Kapnidou.

Um 11.58 Uhr soll es am Lambertimarkt in Breyell eine Schweigeminute geben, dann ein kurzer Gedankenimpuls. Auch Straßenmalerei und die Farbe des Regenbogens sind Teile der Aktion, ebenso kann die Ausstellung der IPPNW „Hibakusha Weltweit“ besucht werden.

  • Enge Straßenführung, teilweise schmale Bürgersteige, wenig
    Lärmaktionsplan Nettetal : „Müssen dicke Bretter bohren“
  • Auch schon am 25. November 2019 dabei: das Minto und die KFH. <![CDATA[]]>
    : Ein Zeichen setzen–in Orange
  • Die Schüler des St. Bernhard-Gymnasium haben
    Aktion des St. Bernhard-Gymnasiums : Ostergrüße in die Altenheime

„Nettetal zeigt Flagge und ist nun Teil des Bündnisses ’Mayors for Peace’“, freuen sich Kapnidou und Hilgenfeld. Die beiden waren es auch, die die Teilnahme Nettetals durch einen Antrag initiiert haben. Der Rat der Stadt zeigte sich von der Idee überzeugt und beschloss einstimmig. So wurde zum ersten Mal am 8. Juli die Fahne der „Bürgermeister für Frieden“ (Mayors for Peace) in Nettetal gehisst. Nettetal gehört nun mit zum Bündnis der 8000 internationalen Städte, die sich für den Frieden und die Ächtung von Atomwaffen einsetzen wollen.

„Frieden mit Gewalt sichern zu wollen ist in sich widersprüchlich. Angst ist ein schlechter Ratgeber zur Sicherung des Friedens“, sind sich die Initiatorinnen einig. Deswegen bezeichnen sie als „Mut- und Hoffnungszeichen“ und „Meilenstein in der Menschheitsgeschichte“ auch die Ratifizierung des Atombombenverbotsvertrags im Januar diesen Jahres. „50 Staaten haben ihn bereits unterzeichnet, Deutschland sollte der 51. Staat sein“, wünschen sich Anthoula Kapnidou und Brigitte Hilgenfeld.

Alle interessierten Bürger sind am nächsten Sonntag eingeladen, gemeinsam die Flagge des Friedens hochzuhalten. „Im Sinne der ’Mayors for Peace’ unterstützen wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen die Aktion ’Ohne Rüstung leben’ und möchten auch darauf aufmerksam machen.“