Jetzt beginnt die Arbeit

Die neuen Regionalmanagerinnen des Vereins „Leistende Landschaft“, kurz Lei.La, Simone Schönell und Ute Neu, haben ihre Arbeit im Gelderner Gründerzentrum aufgenommen. Nach der Anerkennung der Region als LEADER-Region im Mai 2015 sind die Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen damit in die neue Förderperiode bis 2020 gestartet.

Nettetal (ur/ red).

LEA DER-Region – das haben wir doch schon mal gehört? Die Kommunen Geldern, Kevelaer, Straelen und auch Nettetal hatten sich gemeinsam um die Anerkennung eben einer solchen LEADER-Region beworben. Vor gut eineinhalb Jahren kam die Zusage. LEADER kommt nicht aus dem Englischen, sondern ist eine französische Ableitung aus „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ und meint die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. LEADER gilt als ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten.

Das Beste daran sei, meint die Stadt Nettetal: „Jeder kann mitmachen.“ Das LEADER-Programm, übrigens gefördert von der europäischen Union, möchte Menschen zusammenbringen, die sich in ihrer Region für ihre Region engagieren, ihre Region stärken möchten. Denn Region bedeutet hier Wirtschaftsraum, Lebensraum und Erholungsraum. Gefördert wird dieses Programm mit 2,7 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre.

In den nächsten Wochen steht der Aufbau des Regionalmanagements im Vordergrund. Gegründet wurde der Verein Lei.La (Leistende Landschaften, Vorsitzender ist Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen), auch, um die Kräfte der Kommunen zu bündeln. Parallel sollen die fünf bereits vereinbarten Arbeitsgruppen (1. Arbeiten, Fachkräfte, Agrobusiness; 2. Zusammenleben und Soziale Prävention; 3. Dorfentwicklung und Infrastruktur; 4. Umwelt, Klima, Energie und 5. Tourismus und Freizeit) mit privaten und öffentlichen Akteuren wieder aktiviert werden, die in der Bewerbungsphase die regionale Entwicklungsstrategie unterstützten.

Aus diesem Grund statteten Simone Schönell und Ute Neu der Stadt Nettetal Ende November einen Antrittsbesuch ab und tauschten sich mit Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Dietmar Sagel über die zukünftige Zusammenarbeit aus.

Das Regionalmanagement ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, gesellschaftliche Gruppen und Verbände vor Ort bei der Umsetzung von Projekten, die das Ziel verfolgen, den ländlichen Lebensraum nachhaltig zu stärken und die Region wirtschaftlich, kulturell und sozial weiterzuentwickeln. Außerdem unterstützt es die Akteure vor Ort ihre Projektideen zu gestalten, umzusetzen und Fördermittel zu beantragen.

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„Uns ist es wichtig, Menschen zu verbinden und den Austausch zu fördern – auch mit der Jugend“, betont Ute Neu, ebenfalls Geschäftsführerin.

Nettetals Bürgermeister Christian Wagner sieht das Mitwirken im LEADER-Projekt als äußerst sinnvoll an: „Wir sind davon überzeugt, dass sich durch die Mitgliedschaft der Stadt Nettetal wichtige Impulse und Ideen umsetzen lassen.“

(Report Anzeigenblatt)