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Baustellenschild auf dem Areal Katharinenhöfe aufgestellt.

Projekt Katharinenhöfe : Im Schatten des Bauschildes

Es tut sich was an den Katharinenhöfen in Willich. In dieser Woche wurde das Baustellenschild am Bauprojekt Katharinenhöfe (ehemaliges Areal Krankenhaus, Bahnstraße in Willich) aufgestellt. Vor Ort waren von Seiten der Stadt Willich. Gregor Nachtwey, Willy Kerbusch und Bürgermeister Christian Pakusch sowie Oliver Ruben und Carl Smeets als Vertreter der Firma BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung), einer der größten Projekt- und Gebietsentwickler in Europa.

Noch tummeln sich Bienen, Hummeln und allerlei andere Insekten auf dem knapp 15.000 Quadratmeter großen Gründstück des ehemaligen Katharinen-Hospitals an der Bahnstraße im Herzen von Alt-Willich. „Ich wollte das so nicht lassen“, erzählt GSG-Geschäftsführer Willy Kerbusch. Kurzerhand ließ er für 4000 Euro knapp 70 Kilogramm Wildblumensamen kaufen und auf das Arial verstreuen. Wer jetzt also an der Bahnstraße am Areal des ehemaligen Krankenhauses vorbeischlendert, wird sich über die Wildblumenpracht freuen.

Seit dieser Woche ist aber etwas Neues hinzugekommen: Ein gigantisches Bauschild. Plakativ zeigt es, wie es zukünftig auf dem Areal aussehen wird. Aufgestellt hat es die Firma BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung). Sie wird das Areal als Katharinenhöfe neu gestalten - inklusiver viele Grünflächen. Für die Bienen, Hummeln und anderen Insekten eben.

Überhaupt wird die neue Anlage ein besonderes Juwel im Herzen von Alt-Willich werden. Direkt am Adenauer-Park gelegen - der übrigens fast zeitgleich neu gestaltet wird - werden die Katharinenhöfe attraktiver Kern werden zum Wohnen und Leben. Rund 75 Eigentumswohnungen (50 bis 120 Quadratmeter, auch Penthousevarianten), 37 geförderte Mietwohnungen und bis zu fünf Gewerbeflächen für Büros oder Praxen sollen hier entstehen. Ganze 840 Quadratmeter Gewerbefläche werden realisiert, auf etwa 2700 Quadratmetern ist Einzelhandel vorgesehen. Dabei gibt es Wege in den Park als auch in den Ortskern, der Zugang für den Verkehr wird über die Bahnstraße weiterhin geregelt.

Dass jetzt langsam Bewegung in das Projekt kommt, soll das Bauschild deutlich machen. Dazu trafen sich Carl Smeets (Niederlassungsleiter NRW) und Oliver Ruben (Projektentwickler) von der BPD um mit Bürgermeister Christian Pakusch, GSG-Geschäftsführer Willy Kerbusch und dem Ersten Beigeordneten Gregor Nachtwey vor Ort. Im Gespräch wurde nochmals das weitere Vorgehen thematisiert. „Die Stadt ist mitten im Planfestungsverfahren“, sagt Gregor Nachtwey. Ende des Jahres rechnet er mit dem Satzungsbeschluss als Grundlage für das weitere Vorgehen. „Wenn alles gut geht, kann es Anfang 2022 los gehen mit den Arbeiten. Die Fertigstellung ist für 2024 vorgesehen“, erklärt Nachtwey den Plan.

Was hier entsteht bezeichnet Bürgermeister Christian Pakusch als besonderes Juwel für Willich. „Es wurde lange diskutiert und überlegt, um ein Optimum zu erreichen – und ich bin zuversichtlich, dass wir das hier realisieren können.“ Die Nachfrage nach Wohnraum ist eben groß - das weiß auch Pakusch. Und gerade dieses Projekt sei für viele Menschen besonders interessant.

„Grünes Wohnen mit urbanem Lebenskonzept, naturnah, modern und individuell“ - so beschreibt die BPD die Katharinenhöfe mit einer Biodiversität durch abwechslungsreiche Bepflanzung innerhalb des Quartiers. Dazu sollen alle Wohneinheiten nicht nur Loggien oder Balkone bekommen, die Wohnung sind Lichtdurchflutet und mit hochwertiger Ausstattung. „Energetisch wird diese Anlange zukunftsweisend“, ergänzt Willy Kerbusch. Da wundert es natürlich auch nicht, dass es auch Ladestationen für Pkw geben wird. „Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, planen wir ein ganzes Bündel von Mobilitätsangeboten ein“, erklärt Oliver Ruben. Carl Smeets ergänzt: „Der Konrad-Adenauer-Park geht in die Katharinenhöfe über und wird den Willichern eine hohe Aufenthaltsqualität außerhalb der eigenen vier Wände bieten.“. Dabei bleibt der alte Baumbestand des Park bestehen, wie Christian Pakusch bestätigt. „Die Katharinenhöfe werden Willich eine weitere Facette, ein neues Gesicht geben“, ist sich Pakusch sicher.

Unter der Internetadresse www.katharinenhoefe-bpd.de können Interessierte Kontakt zur BPD aufnehmen und sich auf die Interessentenliste setzen lassen. Ende des Jahres soll mit dem Vertrieb begonnen werden, das Interesse ist schon jetzt groß: BPD liegen schon 350 Anfragen vor.