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Die Bundeswehr zieht sich aus dem Kreis Viersen zurück.

Einsatz beendet : Bundeswehr verlässt den Kreis

Landrat Dr. Andreas Coenen: „Die Bundeswehr hat uns in einer schwierigen Zeit wertvolle Hilfe geleistet.“

Der Einsatz der Bundeswehr zur Bekämpfung der Pandemie im Kreis Viersen ist vorerst beendet. Die letzten Soldatinnen und Soldaten haben den Kreis am heutigen Freitag verlassen. Bis zuletzt waren noch fünfzehn von ihnen im Kreis eingesetzt. Landrat Dr. Andreas Coenen bedankt sich für die Unterstützung.

„Die Bundeswehr hat dem Kreis Viersen in einer schwierigen Zeit wertvolle Hilfe geleistet. Die Soldatinnen und Soldaten haben uns in den vergangenen Monaten dabei geholfen, die Corona-Pandemie im Kreis Viersen einzudämmen. Für ihren wertvollen und tatkräftigen Einsatz möchte ich mich herzlich bedanken“, so der Landrat. Anfang November letzten Jahres waren die ersten 25 Soldatinnen und Soldaten im Kreis Viersen eingetroffen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes waren sie an der Kontaktpersonennachverfolgung und Erstinformation von positiv getesteten Personen beteiligt.

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Auch beim Aufbau und Betrieb des Impfzentrums stand die Bundeswehr dem Kreis zur Seite. Dort kümmerten sich bis zuletzt zehn Soldatinnen und Soldaten um administrative Aufgaben. „Sie haben sich schnell in das Team eingefunden und zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen. Ihre Leistung und der freundliche Umgang hat ihnen viel Anerkennung und Lob eingebracht – von unserem Team, aber auch von den Besuchern des Impfzentrums“, sagt der Organisator des Impfzentrums, Kreisbrandmeister Rainer Höckels.

Aufgrund der seit Ende Januar sinkenden Inzidenzzahl, der Einstellung von zusätzlichem Personal und der kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsprozessen, hat der Kreis sich gegen eine erneute Verlängerung des Bundeswehreinsatzes entschieden. „Die Pandemie wird uns noch lange beschäftigen. Aktuell haben wir die Lage im Kreis jedoch gut im Griff, sodass wir auch ohne die Unterstützung der Bundeswehr auskommen. Wir stehen aber weiterhin im engen Kontakt mit den Verbindungsoffizieren des Kreisverbindungskommandos. Sollte es die Lage erfordern, würden wir jederzeit erneut um Unterstützung bitten“, sagt Landrat Dr. Coenen.