OB Felix Heinrichs startet Spendenaufruf : Solidarität mit den Hochwasser-Opfern

Nach der Unwetter-Katastrophe, die in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schlimme Schäden angerichtet und Menschenleben gekostet hat, ruft Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Mönchengladbacher*innen zur Solidarität mit den Menschen in den betroffenen Regionen auf.

Mönchengladbach ist vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Die häufigsten Einsätze betrafen die Ortsteile Hardt und Neuwerk, hier waren etliche Keller und Straßen vollgelaufen. Auch auf die Niers hatten die Einsatzkräfte ein Auge. Im Bereich „An der neuen Niers“ wurde aufgrund des steigenden Hochwasserpegels am Mittwochabend 500 bereits gefüllte Sandsäcke geliefert und weitere 500 Sandsäcke vorsorglich gefüllt. Sie kamen aber nicht zum Einsatz.

Im JHQ mussten 600 Personen auf andere Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt. werden, weil die Entwässerungspumpen ausgefallen waren. Als Teil der Brandschutzbereitschaft 3 des Regierungsbezirks Düsseldorf halfen zudem 38 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mönchengladbach in Erkrath im Kreis Mettmann aus. Dieser Einsatz ging bis Donnerstagmorgen 4.30 Uhr.

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    Fischsterben durch Starkregen : Tote Fische in der Niers
  • Spatenstich ohne Spaten: Projektleiter Dr. Wilfried
    Niers-Renaturierung : Mit Fisch und Frosch ins neue Bett
  • Parteiübergreifende Solidarität mit Jüdischer Gemeinde Mönchengladbach
    Treffen mit Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde : Zeichen der Solidarität

Zwar sorgten die Auswirkungen von Sturmtief Bernd zu vermehrten Einsätzen von Feuerwehr, Polizei, THW und anderer Hilfsorganisationen, doch die Katastrophen, wie sie sich in anderen Regionen ereignet haben, blieb glücklicherweise aus. OB Felix Heinrichs ruft zu Solidarität mit den betroffenen Menschen auf: „Die Bilder und Nachrichten der letzten Tage haben bei uns allen einen großen Schock ausgelöst. Es ist unfassbar, mit welcher Macht die Wassermassen Zerstörung und Tod gebracht haben. Zum Glück sind wir in Mönchengladbach von den schlimmsten Folgen des Starkregens verschont geblieben. Bis auf vollgelaufene Keller und überflutete Straßen sind wir glimpflich davongekommen“, so der Oberbürgermeister.

„Dieses Glück sollte uns alle anspornen, denjenigen zu helfen, die alles in den Fluten verloren haben. Viele Hilfsorganisationen und auch einige Städte haben Spendenkonten eingerichtet, um den Betroffenen zu helfen. Zeigen wir Solidarität mit den Menschen in unserer Region in diesen schweren und ungewissen Stunden“, betont Felix Heinrichs.

Im Namen der Stadt bedankte sich der OB bei den Feuerwehrleuten, Polizeiangehörigen und Hilfsdiensten, die in den letzten Tagen in und außerhalb von Mönchengladbach im Einsatz waren. „In solchen Katastrophen ist es beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, die zu jeder Zeit helfen. Gedenken wir daher auch den beiden Feuerwehrmännern aus Altena und Werdohl, die ihren Einsatz nicht überlebt haben“, sagte Heinrichs.

Eine gute Übersicht über bereits eingerichtete Spendenkonten hat der WDR unter folgendem Link aufgeführt: https://www1.wdr.de/nachrichten/spenden-spendenkonto-betroffene-unwetter-schaeden-100.amp