Für Borussia Mönchengladbach gibt es jetzt keine Ausreden mehr

Kabinenpredigt : Keine Ausreden mehr

Vier Tage nach dem 1:3 bei Fortuna Düsseldorf ist alles gesagt. Über den Auftritt Borussia beim Aufsteiger gibt es keine zwei Meinungen – er war desaströs, überheblich und für eine Mannschaft, die angeblich in die Champions League will, geradezu peinlich.

Die Mannschaft ist gerade dabei, jeglichen Kredit zu verspielen, den sie sich in der Hinrunde zu Recht erworben hat. Wie kann sich eine Elf, die gezeigt hat, dass sie erfolgreichen und gleichzeitig attraktiven Fußball spielen kann, in wenigen Wochen derart zerlegen lassen und gegen Fortuna einen sportlichen Offenbarungseid abliefern? Eine Frage, die Trainer Dieter Hecking in dieser Woche mit seinem Team beantworten muss. Noch sind sieben Partien zu spielen, es ist Zeit, den Schalter umzulegen. Der Auftritt in Düsseldorf hat offenbart, dass sich bei Borussia in diesen Tagen grundlegende Dinge ändern müssen. Das Spieler auf dem Feld stehen müssen, die den Willen haben, sich aus der Negativspirale zu befreien. Sicher ist schon jetzt: Die Startelf, die Sonntagabend gegen Bremen auflaufen wird, wird ein anderes Gesicht haben als in den vergangenen Wochen. Sollten die Fohlen noch einmal eine solch blutarme Vorstellung wie am Samstag abliefern, wird sich auch die Stimmung unter den – überwiegend noch hoffnungsvollen – Fans drehen. Daher gibt es für Spieler und Trainer nun keine Ausreden mehr.

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